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Aschaffenburg für Naturgenießer und Erholungssuchende

Aschaffenburg verfügt über einen außerordentlich großen Bestand an wertvollen Parkanlagen und abwechslungsreichen Grünanlagen. Die naturräumlichen Gegebenheiten der beiden Talauen von Main und Aschaff sowie eine das Stadtgebiet von West (Park Schönbusch) nach Ost (Fasanerie) durchziehende Achse historischer Gartenanlagen bilden die räumliche Grundstruktur der Grünflächen. Einschließlich der ca. 9.000 Straßenbäume erfüllen sie als ,,Grüne Lunge“ der Stadt eine wichtige Aufgabe zur Verbesserung des Stadtklimas. Darüber hinaus bieten sie vielfältige Möglichkeiten für Freizeit und Erholung.

Nilkheimer Park (Foto: Till Benzin)

Nilkheimer Park

Der Nilkheimer Park befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Park Schönbusch, zwischen Großostheimer Straße und Main. In den Sommermonaten dient er als Begegnungsstätte, z. B. für das Kommz-Fest oder den Kinder-Kultur-Tag. Sehenswert sind der Obelisk, der Monopteros und der Spiegelsaal, in dem das Standesamt der Stadt Aschaffenburg Trauungen durchführt.

Schloss und Park Schönbusch (Foto: Till Benzin)

Park Schönbusch

Einer der ältesten klassischen Landschaftsgärten Deutschlands im englischen Gartenstil. Ab 1775 entstand der Park Schönbusch südwestlich vor Aschaffenburg, der damaligen Residenz des Kurfürst-Erzbischofs von Mainz. Friedrich Carl v. Erthal ließ den Wildpark nach Ideen seines Ministers Wilhelm v. Sickingen durch den Hofarchitekten Emanuel Joseph von Herigoyen im neuen englischen Landschaftsstil anlegen und mit Bauwerken ausstatten. Der 1785 berufene Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig v. Sckell formte den Schönbusch dann zu einem der frühesten klassischen Landschaftsgärten in Deutschland. Verstreut im Park liegen Staffagearchitekturen eingebettet in reizvolle Landschaftsbilder. Das klassizistische Gartenschloss, erbaut 1778 bis 1782, ist durch eine Sichtschneise mit dem Schloss Johannisburg verbunden. Seine Räume bieten ein anschauliches Beispiel fürstlicher Wohnkultur am Ende des 18. Jahrhunderts. Im Sommer werden hier die Schönbuschserenaden aufgeführt.
Pompejanum (Foto: Till Benzin)

Mainufer

Das westliche Mainufer ist geprägt durch baumbestandene Rasenflächen und durch eine Ufervegetation, die besonders zwischen der Adenauerbrücke und dem Nilkheimer Park noch naturnah ist. Der uferbegleitende Weg eignet sich hervorragend als Inlinerstrecke und als Radwanderweg.
Das östliche Mainufer zwischen Willigisbrücke und Pompejanum ist ein lebhaft genutzter Uferbereich mit sonnigen Rasenflächen und dem Mainradweg zum Spazierengehen, Ballspielen, Picknicken oder einfach nur zum Entspannen.

Schlossgarten (Foto: Till Benzin)

Schlossgarten

Der Schlossgarten besticht durch sein südländisches Flair und seinen bezaubernden Blick auf den Main.
Über die Schlossterrasse und durch den Laubengang führen die Wege zum Frühstückstempel und zum Pompejanum.

Schlossgarten (Foto: Till Benzin)

Offenes Schöntal

Die Grünanlage ist ein Teil des früheren Stadtgrabens vor der Stadtmauer Aschaffenburgs und stellt eine Grünverbindung zwischen Schlossgarten und Park Schöntal dar. Vom einstig prachtvollen mittelalterlichen Stadttor zeugt heute noch der erhaltene Herstallturm. Staudenbeete und Sträucher werden ergänzt durch den begehbaren Brunnen mit sich abwechselnden Wasserspeiern und Fontänen.

Park Schöntal (Foto: Till Benzin)

Park Schöntal

Die Parkanlage im Herzen Aschaffenburgs wurde 1780 angelegt – damals lag sie vor den Toren der Stadt.
Als englischen Park gestaltete man den Bereich südlich des Kanals und den Stadtgraben. Den nördlichen Teil nutzte man weiterhin als Hofgarten bzw. Gemüsegarten. In den 1950er Jahren legte man auch diesen Teil des Parks im englischen Stil an.
Besonders erwähnenswert sind der Magnolienhain (der größte in Bayern) und die Ruine der 1552 niedergebrannten Kirche „Zum Heiligen Grabe“, die malerisch auf einer Insel liegt. Im östlichen Teil des Parks befindet sich die alte Orangerie, in der sich heute zwei Restaurants mit Biergarten sowie das überregional bekannte Hofgarten Kabarett des Künstlers Urban Priol befindet.
Der Park ist durchgehend geöffnet.
Großmutterwiese (Foto: Till Benzin)

Großmutterwiese

Mit ca. 20.000 qm nutzbarer Grünfläche ist die Großmutterwiese die Spielwiese der Stadt Aschaffenburg.
Gegen den Straßenverkehr durch Baum- und Strauchpflanzungen abgeschirmt und ausgestattet mit Planschbecken, Spiel-, Bolz- und Bouleplatz, wirkt sie als Magnet auf alle Altersgruppen.

Fsanerie (Foto: Till Benzin)

Fasanerie

Als letztes Glied des durch die Stadt hindurchlaufenden historischen Grünzugs bildet die Fasanerie den Übergang in die freie Landschaft. Als Ergebnis einer sehr wechselhaften Entstehungsgeschichte erlebt der Besucher die Fasanerie heute als naturnah bewirtschafteten Parkwald mit Elementen eines Landschaftsgartens. Beschauliche Spaziergänge sowie der große Spielplatz und der gemütliche Biergarten machen die Fasanerie zum beliebten Naherholungsziel.